Modulanlage Rennsteig - Gleisanlagen Im ersten Step werden die Bahnhöfe Schleusingerneundorf, Thomasmühle und Rennsteig entsprechend ihrem Zustand der 60er und 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts nachgebaut. Hierbei wird aufgrund des zur Ver- fügung stehenden Platzes im Streckenverlauf improvisiert. D.h. die Strecken werden nicht orginalgetreu nach- gebildet. Vielmehr wird das Augenmerk darauf ausgerichtet die Bahnhöfe entsprechend den Original gleis- plänen darzustellen. Später solle es möglich sein, mittels Zwischenmodulen bzw. Übergangsmodule, die Bahn- höfe so anzuordnen, dass die fehlenden Bahnhöfe der Rennsteigbahn in der korrekten Reihenfolge integriert werden können. Als erstes wird der Bahnhof Schleusingerneundorf nach gebaut. Der Gleisplan links zeigt en Zustand des Bahnhofs von 1960. Den Platzverhältnissen entsprechend wird der Bahnhof in leicht veränderter Form (leichte Bogenlage) auf den Modulen 1 und 2 dargestellt. Im Modell befindet er sich auf der Ebene 1. Unter- halb des Bahnhofs befindet sich ein 6-gleisiger Schattenbahnhof mit einer angeschlossenen Kehrschleife. So kann auch in der Variante des Staionären Aufbaus der Zugbetrieb von und nach Schleusingen simuliert werden. Die Kehrschleife befindet sich auf dem Modul 3. Hier kann ein Zwischenmodul mit Gleis- führung nach “Hinternah” und Schleusingen” in der späteren Ausbaustufe angeschlossen werden.Das Bild links zeigt die An- ordnung des Bahnhofs im Modell. Links im Bild der Bahnhof Schleusingerneundorf, rechts im Bild der Schattenbahnhof in der Bauphase. Die Gebäude des Bahnhofs werden nach Vorlage selbst angefertigter Bilder sowie einem Pappmodell der Fa. Gleimo nachgebaut. Auf dem Bild links dient das Modelldes Bahnhofs “Schwarzburg” von Vollmer lediglich als Stellprobe.
Auf den Modulen 4 und 5 wird der Haltepunkt Thomasmühle (Bild unten) entstehen. Neben einem Bahnsteiggleis verfügte der Haltepunkt in den 60er Jahren ein Überholgleis sowie ein Ladegleis, das ausschließlich aus Richtung Schleusingerneundorf kommend befahren werden konnte. Hier wurde ausschließlich Holz verladen. Auf den Modulen 7 und 8 wird das Herzstück der Anlage, dass der Modulanlage seinen Namen gibt, der Bahnhof Rennsteig von 1960 enstehen. Eine Besonderheit wird es an diesem Bahnhof geben, die nur wenigen Kennern den Bahnhofs bekannt ist. Der Bahnhof Rennsteig war zu dieser Zeit nicht nur der Scheitelpunkt der Rennsteigbahn, der als Spitzkehren Bahnhof ausgelegt war. Vielmehr war er auch Endstation der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald, die nur wenige Jahre später, genauer gesagt im Jahre 1965, stillgelegt und bis auf wenige Gebäude vollständig zurückgebaut wurde. Das Bild unten zeigt für Freunde der Kleinbahn den Gleisplan von Frauenwald im Jahre 1964.  |
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Damals befand sich im Bahnhof Rennsteig noch eine Drehscheibe. Um einen gleichmäßigen Abrieb der Rad- kränze zu erreichen wurden hier die Loks der Kleinbahn gedreht (oben der Gleisplan auf der Modulanlage - Rechts der Originalplan - durch Klick auf die Bilder lassen sie sich in Originalgröße anzeigen). Aber auch die damals eingesetzten Schneepflüge konnten hier gedreht werden um anschließend talwärts in Richtung Schleusingen den üppigen Schnee des Thüringer Waldes von den Gleisen zu räumen. Da die Schneepflüge überwiegende über Ilmenau aus dem BW Arnstadt kamen mussten diese im Bf Rennsteig gedreht werden, damit in beiden Fahrtrichtungen (Richtung Ilmenau und Richtung Schleusingen) geräumt werden konnte. Das Bild rechts zeigt den Gleisplan des Bahnhof Rennsteig, wie er im Modell realisiert werden soll. Nachfolgend noch der Gleisplan des sichtbaren Bereichs sowie der gedamten Modulanlage. 
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