Modulanlage “Rennsteigbahn” Während das Konzept für die Anlage “Eisenach Hbf” eine stationäre nicht öffentliche Anlage war, soll nun eine trans- portable Modulanlage enstehen. Da ich einige Zeit im Thüringer Wald unmittelbar an der ehemaligen Steil- rampen-Strecke Zwischen Ilmenau und Schleusingen lebte lag es nahe das Thema “Rennsteigbahn” auszuwählen. Nachdem das Thema feststand, musste ich mir nun Ge- danken machen wie die Umsetzung des Vorhabens realisiert werden sollte. Einmal mehr war es der bei mir vorhandene Platz, der mir den Weg zu einem Konzept zeigte. Die Anlage sollte eine in sich geschlossene Anlage werden, die durch den Einbau weiterer Module variable gestaltet werden kann und so auf Ausstellungen zahlreiche Aufbauvarianten er- möglicht. In ausstellungsfreien Zeiten sollte es aber auch möglich sein auf einen “kleineren” Raum einige Module zu einer kompakten Anlage zusammen zu stellen. Auf dieser Grundlage enstand ein erster Gleisplan, den es nun galt in die Realität umzusetzen. Beim Gleisplan kam es mir nicht so sehr darauf an, den kompletten Verlauf der Rennsteigbahn im Modell im Maßstab 1:160 wiederzugeben. Als Schwer- punkt der Anlage wählte ich die möglichst realistischen Nachbauten der Bahnhöfe dieser Strecke. In der Endaus- führung sollen die Bahnhöfe Ilmenau, Ilmenau-Bad, Mane- bach, Stützerbach, Bahnhof Rennsteig, Schmiedefeld, HP Thomasmühle, Schleusingerneundorf, Hinternah, Schleu- singen Ost und Schleusingen nachgebaut werden. Die Karte links zeigt den Verlauf der Originalstrecke (blau markiert). Von Ilmenau aus verläuft die Rennsteigbahn parallel zur Bundesstraße 4.
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Bevor mit dem Bau begonnen werden konnte musste festgelegt werden wie die Module und vorallem die Modulköpfe aufzubauen sind. Für die Module entschloss ich mich einen Rahmenkasten zu bauen in dem genügend Platz sein sollte die notwendige Elektronik (Analog) unterzubringen. So wählte ich eine Unterkonstruktion aus stabilen Brettern mit einer Höhe von 200 mm und einer Stärke von 20 mm. Die Module sollten nicht länger als 1750 mm sein. Die Breite der Module wurde mit 800 mm so gewählt, dass zu enge Radien vermieden werden konnten und Tender- wie Schlepptenderloks problemlos durch die Radien fahren können. Da die Modulanlage nicht für den Anbau fremder Module geplant ist, wurde bei den Modulköpfen auf eine festgelegte Gleisposition verzichtet. Dies hat zwar den Nachteil, dass für geänderte Aufstellvarianten ein Zwischenmodul vorzusehen ist, erlaubt aber anderseits eine recht freie Gestaltung des Gleis- verlaufs. Für Module, die aneinander verbunden werden müssen wurden die Gleismittelpunkte fixiert. Wie oben bereits erwähnt, soll die Modulanlage auch stationär über einen längeren Zeitraum betrieben werden können. Daher wurde zunächst der vorhandene Platz und anschließend die Anordnung der Module entwickelt. Nachdem die Art der Modulbauweise und die erste Anordnung feststand machte ich mich an die Planung der Gleisanlagen.
Auf den nachfolgenden Seiten wird der Gleisplan sowie der Bau der gesamten Anlage beschrieben. Weitere Seiten mit Bildern und Berichten zum Bau der Anlage kann man durch einen Klick auf die beiden Bilder unten betrachten. 
Gleisplan Module
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